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Personalvermittlung Pflege

Personalvermittlung Pflege: was sie kostet, was sie leistet, wo sie endet

Eine Personalvermittlung in der Pflege kostet üblicherweise 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts, im Branchenschnitt 27,5 Prozent (Quelle: BDU, Facts & Figures zum Personalberatungsmarkt, 2025) – für eine examinierte Fachkraft schnell ein fünfstelliger Betrag, bei jeder Stelle neu. Bei 1,1 Prozent Arbeitslosenquote unter Pflegefachkräften kaufen Sie damit Tempo, keinen größeren Bewerbermarkt. Diese Seite rechnet vor, wann sich Vermittlung trägt und wie Sie Pflegekräfte stattdessen dauerhaft über die eigene Website gewinnen.

Mit Erfolgsgarantie

Über 283 Betriebe vertrauen der Blacklyne-Gruppe, unserer Muttermarke – seit Anfang 2024

Die Lage

Warum Vermittlung in der Pflege anders rechnet

In den meisten Branchen kauft ein Arbeitgeber mit dem Honorar Zugang zu einem Markt, den er selbst nicht erreicht. In der Pflege ist dieser Markt leer. Rund 20.000 gemeldeten Stellen für examinierte Fachkräfte standen 2025 etwa 7.000 Arbeitslose gegenüber, die Arbeitslosenquote liegt bei 1,1 Prozent (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Jahresdurchschnitt 2025). Wer wechselt, wechselt aus einem festen Job in einen anderen.

Der Vermittler schöpft also aus demselben Pool wie Sie. Er kennt ihn besser, ruft schneller an und hat Kontakte zu Menschen, die nicht auf Anzeigen reagieren – das ist ein echter Wert. Den Pool vergrößert er nicht. Bei einer akuten Schlüsselstelle kann dieser Vorsprung jeden Euro wert sein. Bei der vierten Besetzung in drei Jahren zahlen Sie viermal für denselben Vorsprung.

Dazu kommt die Dauer. Eine Stelle in der Altenpflege bleibt im Schnitt 296 Tage unbesetzt, in der Krankenpflege 269 Tage (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: 10/2024). Für einen ambulanten Dienst heißt das umgelegte Touren, für eine Einrichtung mit Personaluntergrenzen im Zweifel leere Betten bei voller Warteliste. Mehr dazu auf der Seite Personalmangel in der Pflege.

Beispielrechnung

Eine examinierte Fachkraft, 45.000 € Jahresbrutto

  • 1 Besetzung über den Vermittler12.375 € 45.000 € × 27,5 % Branchenschnitt, fällig bei Vertragsunterschrift.
  • 4 Besetzungen in 3 Jahren49.500 € Bei jedem Abgang erneut in voller Höhe. Nach drei Jahren ist nichts aufgebaut, was die fünfte Stelle leichter macht.
  • Die eigene Website Einmaliger Aufbaubetrag, danach Hosting und Betreuung im Monat, monatlich kündbar. Keine Provision, kein Werbebudget. Website, Inhalte und Bewerberdaten gehören Ihnen und tragen auch die nächste Stelle.

Rechenbeispiel mit dem BDU-Durchschnittssatz von 27,5 % auf 45.000 € Jahresbrutto. Marktüblich sind 20 bis 35 %, je nach Position und Region – eine Größenordnung, keine Preisangabe.

Die Modelle

Vier Modelle, die in der Pflege als Vermittlung angeboten werden

„Personalvermittlung Pflege“ ist ein Sammelbegriff für unterschiedliche Leistungen und Preismodelle. Jedes ist für eine bestimmte Lage gebaut. Wer das falsche wählt, zahlt für etwas, das er nicht braucht.

Modell Kosten Wann sinnvoll Risiko
Erfolgshonorar Der Vermittler sucht ohne Vorkasse, bezahlt wird bei unterschriebenem Arbeitsvertrag. 20 bis 30 Prozent des Bruttojahresgehalts, fällig bei Vertragsunterschrift. Wenn eine einzelne Fachkraftstelle akut ist und Sie das Risiko klein halten wollen, auch mit mehreren Vermittlern parallel. Der Vermittler priorisiert, wer sich am schnellsten vermitteln lässt. Ob die Person zum Nachtdienst, zur Tour und zum Team passt, prüfen Sie selbst.
Retainer und Direktansprache Exklusiver Auftrag mit aktiver, diskreter Ansprache – typisch für Leitungsstellen. Oft 30 Prozent des Zielgehalts und mehr, in Raten: je ein Drittel bei Auftrag, Vorstellung und Besetzung. Für PDL, Einrichtungsleitung oder Fachbereichsleitung, die nirgendwo aktiv sucht. Die Anzahlung ist weg, auch ohne Besetzung. Für examinierte Fachkräfte im Regelbetrieb überdimensioniert.
Internationale Vermittlung Anwerbung aus dem Ausland samt Anerkennungsverfahren, Visum und Sprachkurs. Pauschalen im mittleren vier- bis fünfstelligen Bereich je Kraft, oft gestaffelt nach Verfahrensschritt. Wenn Sie über Jahre aufbauen und Kapazität für Einarbeitung, Wohnraum und Begleitung haben. Zwischen Vertrag und erster Schicht liegen häufig Monate bis über ein Jahr. Der Integrationsaufwand bleibt bei Ihnen.
Zeitarbeit mit Übernahmeoption Die Fachkraft bleibt beim Dienstleister angestellt und arbeitet gegen Stundenverrechnungssatz bei Ihnen. Stundensatz deutlich über dem regulären Lohn, bei früher Übernahme häufig plus Vermittlungsgebühr. Um einen akuten Ausfall zu überbrücken, ohne den Dienstplan reißen zu lassen. Auf Dauer die teuerste Route. Die Mehrkosten laufen jeden Monat weiter, und im Team entsteht die Frage, warum die Leihkraft mehr kostet, als die Stammkraft verdient.

Über alle vier Modelle gilt: Lesen Sie die Probezeit-Klausel zuerst. Ob bei früher Kündigung gestaffelt zurückerstattet oder kostenfrei nachbesetzt wird, und in welcher Frist, entscheidet im Ernstfall, ob Sie zweimal zahlen. Wie Retainer und Direktansprache preislich funktionieren, vertieft der Beitrag Headhunter in der Pflege.

Die Abwägung

Wann ein Vermittler die richtige Entscheidung ist

Wir sind keine Vermittlung. Trotzdem ist sie der richtige Weg, wenn einer dieser vier Punkte auf Sie zutrifft.

  1. Eine Leitungsstelle ist unbesetzt. PDL oder Einrichtungsleitung finden Sie selten über Anzeigen. Diese Menschen werden angesprochen, und dafür ist Direktansprache gebaut.
  2. Die Untergrenze ist in Gefahr. Wenn eine fehlende Fachkraft dazu führt, dass Plätze nicht belegt werden dürfen, kostet jeder Monat mehr als das Honorar. Dann zählt nur Tempo.
  3. Die Suche muss vertraulich bleiben. Eine Nachbesetzung, von der das Team noch nichts wissen soll, geht nur diskret.
  4. Sie stellen alle paar Jahre einmal ein. Wer selten sucht, für den lohnt kein eigener Aufbau. Dann ist das Honorar im Einzelfall der einfachere Weg.

Bei allem anderen kippt die Rechnung. Pflegedienste und Einrichtungen stellen bei dieser Personallage laufend ein, und für laufenden Bedarf ist ein Modell, das pro Kopf abrechnet, das teuerste. Dazu kommt ein Punkt, den kein Vermittlungsvertrag abdeckt: Auch die Kandidatin, die ein Vermittler anruft, sieht sich danach Ihren Betrieb im Netz an. Was eine unbesetzte Stelle kostet, rechnet diese Aufstellung durch, warum Leihkräfte die teuerste Dauerlösung sind, der Beitrag Zeitarbeit in der Pflege.

Die Alternative

Pflegekräfte dauerhaft über die eigene Website gewinnen

Wenn der Pool leer ist, gewinnt der Arbeitgeber, der überzeugt, sobald jemand hinsieht. Das lässt sich aufbauen, und anders als ein Honorar bleibt es. Drei Wege führen Pflegekräfte zu Ihnen, keiner kostet Werbebudget.

  1. 01

    Im Google-Stellenkasten

    Wer gerade eine Pflegestelle sucht, sieht Ihre Stelle über den Suchergebnissen, direkt von Ihrer Domain. Keine Jobbörse dazwischen, keine Gebühr je Anzeige.

  2. 02

    In der KI-Antwort genannt

    Wer ChatGPT, Perplexity oder die Google-KI-Übersicht nach guten Pflegearbeitgebern in seiner Stadt fragt, bekommt Ihren Namen genannt. So fragen auch Pflegekräfte, die in keinem Vermittler-Pool stehen.

  3. 03

    Die eigene Website

    Echte Fotos aus Ihrem Haus, klare Angaben zu Dienstplan, Touren und Einspringen – und eine Bewerbung in einem Tippen, ohne Anschreiben und ohne Login. Die Bewerbung landet in Ihrem Kundenportal.

Das Vermittlungshonorar kauft eine Person. Die eigene Website gewinnt Pflegekräfte Jahr für Jahr. Sie gehört Ihnen – Quellcode, Aufbau, Inhalte und Bewerberdaten – und trägt die nächste Stelle ohne neuen Aufbaubetrag. Die Struktur: ein einmaliger Aufbaubetrag, danach Hosting und Betreuung im Monat, monatlich kündbar mit 30 Tagen. Keine Provision, kein Werbebudget.

Mit Erfolgsgarantie. Wie sie funktioniert, erklären wir im Gespräch.Die Bedingungen der Erfolgsgarantie stehen in Ihrer Vereinbarung.

FAQ

Häufige Fragen zur Personalvermittlung in der Pflege

  1. Was kostet eine Personalvermittlung in der Pflege?
    Üblich ist ein Erfolgshonorar von 20 bis 35 Prozent des Bruttojahresgehalts; der Branchenverband BDU weist als Durchschnitt 27,5 Prozent des Zieleinkommens aus (Quelle: BDU, Facts & Figures zum Personalberatungsmarkt, 2025). Für eine examinierte Pflegefachkraft mit 45.000 Euro Jahresbrutto sind das als Rechenbeispiel rund 9.000 bis 15.750 Euro je Besetzung. Fällig wird das Honorar meist bei Vertragsunterschrift, beim nächsten Abgang in voller Höhe erneut.
  2. Findet ein Personalvermittler in der Pflege überhaupt Kandidaten?
    Er findet dieselben Kandidaten wie Sie, nur schneller. Rund 20.000 gemeldeten Stellen für examinierte Fachkräfte standen 2025 etwa 7.000 Arbeitslose gegenüber, die Arbeitslosenquote liegt bei 1,1 Prozent (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Jahresdurchschnitt 2025). Das ist praktisch Vollbeschäftigung. Ein Vermittler verschafft Zugang und Tempo im Wettbewerb um diese Menschen, vergrößern kann er den Pool nicht.
  3. Was ist der Unterschied zwischen Personalvermittlung und Zeitarbeit in der Pflege?
    Bei der Personalvermittlung stellen Sie die Fachkraft selbst ein und zahlen einmalig ein Honorar. Bei der Zeitarbeit bleibt die Kraft beim Dienstleister angestellt, und Sie zahlen dauerhaft einen Stundenverrechnungssatz deutlich über dem regulären Lohn. Zeitarbeit hält den Dienstplan aufrecht, wenn eine Lücke akut wird. Als Dauerlösung ist sie die teuerste Variante und verschiebt das Problem nur.
  4. Wie viel kostet ein Zeitarbeiter in der Pflege?
    Abgerechnet wird ein Stundenverrechnungssatz, üblich ist etwa das 1,8- bis 2,3-fache dessen, was die Fachkraft selbst pro Stunde erhält. Darin stecken Lohn, Sozialabgaben, Urlaubs- und Ausfallzeiten und die Marge des Dienstleisters. Wird die Kraft früh fest übernommen, kommt häufig eine Vermittlungsgebühr dazu.
  5. Wie hoch ist der Stundenlohn in der Zeitarbeit in der Pflege?
    Die Kraft selbst verdient in der Zeitarbeit meist mehr als in der Festanstellung – das ist ein Hauptgrund, warum examinierte Kräfte wechseln. Für die Einrichtung liegt der Verrechnungssatz deshalb strukturell über dem eigenen Personalaufwand für dieselbe Stunde. Den Vergleich mit Beispielrechnung enthält der Beitrag zu den Verrechnungssätzen in der Pflege.
  6. Was sind Personaldienstleister?
    Personaldienstleister ist der Oberbegriff für Anbieter rund um Personal: Arbeitnehmerüberlassung (Zeitarbeit), Personalvermittlung und ausgelagerte Recruiting-Leistungen. Der Unterschied liegt darin, wer Arbeitgeber ist. Bei der Zeitarbeit bleibt die Fachkraft beim Dienstleister angestellt, bei der Vermittlung schließen Sie den Arbeitsvertrag direkt.
  7. Wie lange bleibt eine Pflegestelle im Schnitt unbesetzt?
    In der Altenpflege 296 Tage, in der Krankenpflege 269 Tage (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, Stand: 10/2024). Das sind neun bis zehn Monate. Für einen ambulanten Dienst heißt das umgelegte Touren, für eine Einrichtung mit Personaluntergrenzen im Zweifel leere Betten, und das Team trägt die Last.
  8. Woran erkenne ich eine seriöse Personalvermittlung für Pflegekräfte?
    An drei Dingen, die vor dem Prozentsatz kommen. Erstens eine klare Probezeit-Klausel: gestaffelte Rückerstattung oder kostenfreie Nachbesetzung, wenn früh gekündigt wird. Zweitens eine Frist, in der nachbesetzt sein muss. Drittens Transparenz darüber, woher die Kandidaten kommen – bei internationaler Vermittlung gehören Anerkennungsverfahren, Sprachniveau und Integrationsaufwand auf den Tisch.
  9. Was ist die Alternative zur Personalvermittlung für Pflegedienste?
    Für Träger, die mehr als einmal einstellen: Pflegekräfte dauerhaft über die eigene Website gewinnen. Die Stelle steht im Google-Stellenkasten über den Suchergebnissen, ChatGPT und Perplexity nennen die Einrichtung auf Nachfrage, und auf der Website bewirbt man sich in einem Tippen. Blacklyne ist keine Vermittlung. Wir bauen diese Website: einmaliger Aufbaubetrag, danach Hosting und Betreuung im Monat, monatlich kündbar – keine Provision, kein Werbebudget. Wir arbeiten mit Erfolgsgarantie. Wie sie funktioniert, erklären wir im Gespräch.

Bevor Sie das nächste Honorar freigeben, rechnen wir gemeinsam.

Rund zehn Minuten am Telefon: was eine Vermittlung in Ihrem Fall kosten würde, ob sie sich für Ihre Lage lohnt und wie Ihre eigene Website Pflegekräfte dauerhaft erreicht. Über ein Angebot reden wir danach.

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